Metallverarbeitung 2

Es ist ja schon lange her das ich geschweißt habe und wie Fahrradfahren ist es auch nicht. Man muss doch mehr üben als anfangs gedacht. Kleine Tipps und Kniffe findet man allerdings auch im Internet.. Das Internet gab es damals nicht, da zählte das Wort und das zeigen des „Meisters“ zum Nonplusultra, wer nicht aufpasste fiel hinten runter.

Mir haben, in der heutigen Zeit die Hinweise im Internet von #manfredwelding und #igor_welder geholfen. Jetzt muss ich nur noch weiter in das üben, üben, üben knien.

Dafür habe ich mir aus 80er Vierkant Rohr etwas gebastelt…..

Vorab möchte ich noch sagen: Nein dies ist keine Werbeseite und ich bekomme auch keine Vergütung für irgendwelche Namensnennung oder Geräte Presentationen!

80 x 80 x 2 mm Vierkantrohr
2 cm anzeichnen
und 6 Stücke absägen

Dies 6 Stücke werden dann zusammen geheftet damit man dann quasi 12 Kehlnähte hat. Zusätzlich könnte man aus dem Vierkantrohr auch ein 8cm Stück absägen und 4 Deckel draus machen. Dann kommen noch einmal 16 Nähte dazu.

Beim heften auf den 90° Winkel achten
So könnte er dann aussehen…..

Tja und dann geht es los das „gebrate“

Von rechts nach links……..
oder von links nach rechts

So langsam bekomme ich das Gefühl dafür. Sollte jemand noch Tipps und Tricks geben können, immer los, ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Mein Schweißgerät
Und diesen Fülldraht o,8 mm benutze Ich

Metallverarbeitung 1

Im Jahr 1972 habe ich meine Ausbildung zum Maschinenschlosser begonnen und nach 3,5 Jahren 1976 abgeschlossen. Bis 1978 habe ich diesen Beruf, in meinem Ausbildungsbetrieb der Schiffswerft Evers noch ausgeübt. Danach war ich dann 43 Jahre im Rettungsdienst tätig.

Jetzt als Rentner besinne ich mich wieder an die Zeit der „Metall- verarbeitung“. Schweißen, brennen, bohren und ab und an auch mal schmieden. Ich habe mir jetzt die entsprechenden Geräte angeschafft und beginne zaghaft das damals erlernte wieder aus der Erinnerung hervor zu ziehen. Es klappt immer besser. Irgendwie ist es wie Fahrrad fahren……das verlernt man auch nicht.

Als erstes kommt meine Ausrüstung dran.

Automatik Schweiß- und Schutzhelm

Plasmabrenner mit eingebauten Kompressor

Schweißgerät

Höhenverstellbarer Schweißtisch

Ups, das passiert bei unsachgemäßen hantieren.

Gehörschutz – wichtig

Lederhandschuhe

Inzwischen lege ich doch viel mehr Wert auf eine vernünftige persönliche Schutzausrüstung. Sollte man wirklich machen, die Gesundheit ist wertvoll und man bekommt sie nicht zweimal.

Nächster Teil folgt….

Neue Brille! (die 3te)

Tja, das ging wirklich schnell. Am Freitag habe ich 25 min beim Optiker verbracht, tolle Beratung und schnell ein Gestell gefunden. Danke an meine Frau und die junge Optikerin, ihr hattet einen super Blick, mir gefällt sie..

Angekündigt war eine Woche bis zur Fertigstellung. Was soll ich sagen, Mittwoch vormittag kam der Anruf :“Ihre Brille ist fertig.“  nachmittags sind wir dann hin und alles passt, ich kann wieder gut sehen und das Gestell erstmal.

Brille in der großen Stadt bei einer großen Filiale mache ich nicht mehr. Für meine „Gleitsichtgläser“ eines Schweizer Unternehmens mit modischen  „Titangestell“ bin ich unter 470€ geblieben. Tolle Beratung und eine wirklich fürsorgliche Anpassung bei der Übergabe.

Dickes Danke an den Optiker in Ratekau.

Neue Brille? (die 2te)

Nachdem es jetzt fast 4 Monate her war, siehe hier, waren wir heute wieder in der großen Stadt, in der breiten Straße bei dem Optiker, der den Namen des römischen Gottes des Lichts trägt.

Meine Augenärztin war im Dezember jedenfalls über die Aussage (nur noch 80% Sehkraft auf einem Auge) verwundert und konnte mir glaubhaft versichern, das alles in Ordnung sei.

Wir ließen noch ein wenig Zeit verstreichen, unser geplater Urlaub in Dänemark stand an und Besuche der Familie in Niedersachsen waren ebendso geplant, dann kam die Vorweihnachtszeit und auch jede Menge Trubel im Land bzgl. Corona.

Heute also wollten wir es in Ruhe angehen und eine neue Brille kaufen. Die gemessenen Werte sollten ja im Computer gespeichert werden, damit sie jetzt verfügbar sind. Wir betraten das Ladengeschäft und waren so ziemlich die einzigsten Kunden.

Es bediente uns eine Dame die schwer verständlich war. Einmal bedingt durch die Schutzmaske und durch ihrem asiatischem Akzent war es leider nicht so ganz einfach. Inzwischen waren weitere Kunden eingetreten und die Lautstärke im Geschäft stieg. Die Verständigung wurde noch komplizierter. Tja, die gemessenen Werte gespeichert, denkst aber nur, nichts war gespeichert. Also muss ein neuer Sehtest gemacht werden. Das aber geht jetzt nicht, da nur eine Person anwesend war die dieses hätte durchführen könnte. Ende vom Lied: wir waren umsonst erschienen.

Fazit: Ich möchte doch Anfang Februar zu einem neuen Sehtest erscheinen….. Es tut mir leid, aber ich war so geplättet das ich bestimmt nicht mehr in die große Stadt zu irgendeinen Optiker fahren werde.

Ein Anruf bei dem Optiker, der auch meine jetzige Brille erstellt hat, bekam ich einen Termin für übermorgen und werde den mit Freunden wahrnehmen.

Ich nutze ab jetzt lieber den kleinen örtlichen Optiker auf dem platten Land. Auch wenn ich dann etwas mehr bezahlen muss.

Lübecks Gänge No. 2

Bei einem Facharztbesuch bin ich hier vorbei gekommen. Ich bin nach dem parken im KWL Parkhaus in der Kanalstraße, dann zu Fuss durch die Rosenpforte und Kleine Gröpelgrube in Richtung Kolberg unterwegs gewesen. In der kleinen Gröpelgrube habe ich sie dann entdeckt. Kinderhüschen Gang und den Fünfbuden Gang, übrigens wird der Kinderhüschen Gang mich mit sch sondern mit s-ch gesprochen.

(Die Bilder vergrößern sich beim anklicken.)

Fünfbuden Gang

Ich erspare es mir, das hier zu erklären und verweise lieber auf diese Seite, in der es sehr schön erklärt wird. Backsteingeschichten

Kinderhüschen Gang

Hausnummer a la DK II (Erweiterung)

Das ist ja die Grundform unseres Hausnummernhalters. Meine Idee war jetzt, analog zu unserem Straßennamen, ein Symbol oben drauf zu setzen.

Wir wohnen im Wikingerring also suchte ich einen typischen Wikinger…. Die Suchmaschinen schlugen mir etliche vor..

Der sah doch schon etwas bedrohlich aus.

Zu guter Letzt nahm ich dann doch „Hägar den Schrecklichen„. Er ist auch schon auf einer Tür der Garage.

Ich habe dann die richtige Größe ermittelt und ausgedruckt. Der Umriss wurde auf ein Stück Aluminiumblech übertragen und ausgesät. Damit hätte ich den „Wikinger“, fehlt also nur noch der „Ring“. Ein Stück Flacheisen aus meiner Restsammlung wurde dann zum Ring gebogen und der Stoß verschweißt.

Wikinger + Ring

Die erste Idee, die Konturen mittels Körner zu erstellen wurde schnell verworfen. Aus einem unserer letzten Dänemark Urlaube, hatten wir Stifte zum Steine bemalen mitgebracht und diese kamen jetzt zum Einsatz. Der Rohling des Wikingers wurde grundiert und mittels Bleistift die groben Züge vorgezeichnet.

schon fast fertig.

Nach rund zwei Stunden war dann „Hägar der Schreckliche“ von vorne und hinten fertig bemalt.

Jetzt noch mit Klarlack versiegeln und dann kann er mit dem Ring montiert werden.

Abwarten, bald geht’s weiter.

-und so sieht sie jetzt aus.

Flohmarkt + Hamborger Strand

Heute fasse ich einmal zwei Tage zusammen, mir fehlt gerade so die richtige Energie dafür jeden Tag einen Beitrag zu verfassen. Meine Frau – Danke für 40 Jahre Ehe, das Haus und die Umgebung sind im Moment wichtiger. Vielen Dank noch an die, die an uns gedacht haben – DANKE.

Nun ja, am Dienstag sind wir dann wieder ein Stück in den Süden gefahren. Feddet lopper og Genbrug in Houvig Strand war unser Ziel, bei der Anreise hatten wir schon einmal kurz angehalten und sind durch die Halle gestromert. Jetzt haben wir uns mehr Zeit genommen und sind auch fündig geworden, viele Kleinigkeiten und eine „schwere Dame“ als Torso …..diese Dame gefiel uns beiden sofort und schwupps für 290 DKK mitgenommen. Sie wird einen Ehrenplatz bei uns im Garten finden.

Ansicht von der Strasse
Rückseite mit Eingang und Hofwaren
Innen, sauber und warm.

Danach sind wir dann auf dem Rückweg in Thorsminde im Hafen vorstellig geworden und haben, weil keine „Jomfruhummer“ vorrätig waren, 10 Schollenfilet mitgenommen. Die gab es dann abends gebraten mit Pellkartoffeln und selbst gemachten Tzatziki . War genauso lecker.

Da das Wetter mitspielte sind wir am Mittwoch zum „Landingspladsen Hamborg“ nördlich von Hanstholm gefahren. Der Weg der da runter führt heißt „Baunvej“ , bei uns heisst er „Seeigelstrand“. Es ist jedesmal spannend wenn man diese Schlucht runter zur Küste fährt, es passt wirklich nur ein Fahrzeug auf diesen Weg, bei Gegenverkehr muss man sich halt einigen ob der eine bergauf zurück- oder der andere bergab runterfährt. Wenn ihr hier mal auf der Ecke seid, tut es euch an, die Gänsehaut ist garantiert.

Der Strand sieht jedesmal anders aus, entweder tollster Sandstrand oder reiner Steinestrand, es gibt ihn auch gemischt aber jedesmal anders.

Hamborger Strand

unter fünf Seeigeln gehen wir hier nicht weg, geschweige dann die ganzen Hühnergötter und sonstigen Funde..

skelettierter Seehund

Diesmal haben wir einen toten Seehund gefunden und liegen gelassen. Es war ganz schön windig geworden und etwas kälter als die Tage zuvor. Auf dem Weg zurück zum Auto noch einiges an Plastikmüll eingesammelt und dann passend in den Müllkasten geworfen.

Noch einen kleine Tip von uns, in Hanstholm gibt es „Det Gamle Røgeri“ findet Ihr in der „Kuttergade 7“ wirklich zu empfehlen, frischen Fisch oder geräuchert oder als Menue. Einige der Mitarbeiter sprechen deutsch viele englisch, ansonsten zählt Hand und Fuss. Dort haben wir uns dann 6 gebratene Fischfrikadellen und 1 kg tiefgefrorene „Jomfruhhummer“ mit genommen.

Die Fischfrikadellen gab es dann auf dem Parkplatz in der Nähe vom Leuchtturm mit Blick über den Hafen und das Meeeeer.

Ja, ich geb es zu –
ich habe ihr keine Chance gelassen.

So dann auf dem Rückweg noch einmal in „Nørre Vorupør“ in der Nähe vom Landingsplads geparkt und hier noch einmal „Seele baumeln lassen“. Welch ein herrlicher Ort. Im Winter haben wir hier einmal einen Fischer in Wathose mit Ketcher angetroffen, der war beim Bernsteinfischen. Auf die Frage ob er schon was gefangen hatte, zog er seine Handschuhe aus und spuckte eine handvoll Bernstein aus. Tolles Erlebnis.

Weiter ging es Richtung Süden, wir wollten eigentlich von der „Thyborøn-Agger Færgefart“ über den Limfjord transportiert werden. Tja eigentlich standen wir pünklich vor dem Anleger aber hatten noch zwei Sattelauflieger und 6 Pkw vor uns und die Fähre legte gerade in Thyboren an, also über Land fahren. Es ging dann über die „Oddesundbücke“ und Humlum ins Ferienhaus.

Sunset

In dem Ort „Ydby“ habe ich dann das obige Foto gemacht, mit dem Namen könnte man übgrigens bei Scrabble „24 Punkte“ gewinnen, nur leider gibt es dort nur ein Y.

Minishoppen in Lemvig

Heute stand nicht viel auf dem Zettel, Kleinigkeiten in Lemvig besorgen und durch die Stadt bummeln..

Fußgängerzone Lemvig

Die folgen Fassaden fanden wir spannend…

Hotel Lindelund
Second Handladen der Kirche

Danach ging es dann an den Strand, der Ort heißt „Fjaltring“ und der Parkplatz mit Toiletten und einem Shelter mit Grillplatz hat den Namen “ Høfte Q „.

Ein Shelter ist ein Unterstand für Reisende/Wanderer die sich mit einem einfachen wettergeschützten Liegeplatz zufrieden geben.

Høfte Q
Bild stammt von „visitdanmark“

Tja dann sind wir noch eine knappe Stunde über den frisch aufgespülten Sand gelaufen. Keine großen Funde.

Nächster halt war dann ein Stück weiter nördlich am Strand von Ferring. Tja der Parkplatz wurde vom Küstenschutzamt genutzt. Dicke Granitblöcke wurden verladen und unterhalb vom Leuchtturm Bovbjerg zum Küstenschutz eingebaut. Vor der Küste fuhr auch ein Saugbagger auf und ab.

Warme Mahlzeit heute Lachs gebraten mit Pellkartoffeln. Ich erspare euch ein Bild und überlasse es eurer Fantasie.

Sonntag am Limfjord

Heute ist unser erster kompletter Urlaubstag……dazu fällt mir noch etwas ein: „haben Rentner eigentlich Urlaub “?

Wir haben „außerordentlich“ gut geschlafen. Ohne große oder lange Unterbrechung bis 7:30 Uhr. Es war herrlich so ohne große Probleme aufzustehen. Erst Kaffee kochen und dann ein wenig in den Zeitungen stöbern.

Das erste Ziel war der „Flohmarkt“ in Tørringhuse. Es war wohl mal ein Supermarkt und jetzt ist es ein riesiger „Loppemarked“.

Wir würden etwas abgeschreckt weil am Eingang des Marktes wir schon von einem Toten Tier (Hase) begrüßt wurden.

Nun ja, wird wohl verkauft worden sein und wartet auf den Käufer als wir wieder gingen war er weg.

Wir sind dann einmal hoch und wieder runter geschlendert. Wir sind nicht zum erstenmal hier gewesen, einige Angebote kannte man vom Vornamen und andere sind wohl aus Übersee per 20 Fuß Container hier angeliefert worden. Inzwischen ist, gerade im Mittelteil, viel Kleidung und Schuhwerk dazu gekommen. Der echte Flohmarkt Charakter ist jedenfalls hin.

Danach ging es nach Thyborøn, eine große Runde durch den Hafen und dan ab an den Strand. Direkt an der Limfjord Mündung sind wir dann gut 2,5 Stunden unterwegs gewesen. Im Moment ist hier Ostwind, es gibt also keine große Dünung. Gefunden haben wir jede Menge Hühnergötter und noch einiges mehr…. Pssst.

Auf dem Rückweg kürzer hält beim „Dagli Brugsen“ in Harboøre. Vor allem wegen dem Kuchen.

Kremstrang

Tja, jetzt geht es wieder ins Ferienhaus, der Kuchen muss verdrückt werden.

So langsam haben wir das Haus aufgeheizt, es war schön angenehmer als am Samstag.

Anreise zum Limfjord

Um fünf ging der Wecker, erst einer und dann der nächste. Aufstehen, Auto fertig packen, Kaffee trinken, eine Knifte und erste Medikamente einwerfen. 06:00 Uhr Abfahrt.

Nymindegab frühstücken.

Frühstück um 10:00 Uhr, es war sehr angenehm zu fahren. Es gab zwischen durch eine kleine WC Pause. Weiter ging es über Hvide Sande, Søndervig, hier wird mächtig gebaut, Thorsminde um dann in Vrist die Schlüssel für unser Ferienhaus abzuholen. Da das Haus vorher nicht vermietet war, bekamen wir den Schlüssel schon 2 Std früher.

Skovstjernevej 17

Wohnzimmer Blick nach Süden.

Das Haus war ja die Woche vorher nicht bewohnt, daher auch nicht oder besser minimal beheizt. Es war schweinekalt 14 Grad und Stein laminat. Daher würde erst das Auto ausgeräumt und dann der Ofen angeheizt. Strahlungswärme ist schon schön. Die Heizung des Hauses (Wärmepumpe) brauchte halt seine Zeit.

Nach James Bond ging es dann ins Bett – Boxspringbett -.

Gute Nacht Welt, morgen geht es an den Strand.